25. Januar
Fest der Bekehrung des hl. Paulus

Scio, cui, crédidi, et certus sum, quia potens est depósitum meum serváre in illum diem, justus judex.

Dómine, probásti me et cognovísti me: to cognovísti sessíonem meam et resurrectíonem meam.

Glòria Patri Patri et Filio et Spiritui Sancto.

Ich weiß, wem ich geglaubt, und bin gewiß: Er hat die Macht, mein Ihm anvertrautes Gut zu bewahren für jenen Tag: Er, der gerechte Richter..

O Herr, Du prüfest mich, und Du durchschaust mich, Du kennst mein Ruhen und mein Aufstehn.
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Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.


Das Fest, das seinen Ursprung wahrscheinlich in Gallien hat, ist ein Lobpreis auf die Macht der göttlichen Gnade, die uns, wie die Lesung erzählt, den Völkerapostel schenkte. Voll Vertrauen auf die Gnade von oben (Intr.) hat Paulus als Heidenapostel mehr als die anderen Apostel gewirkt (Grad., Tract.); er hat ja auch opferfreudig um Christi willen alles verlassen (Evang., Comm.).

Act. 9, 1-22

Paulus Bekehrung

Michelangelo: Paulus' Bekehrung, Fresko in der Cappella Paolina der Palazzi Pontifici im Vatikan, 1542 - 45 (Quelle: Joachim Schäfer, Ökumenisches Heiligenlexikon)

 

Auf dem Weg nach Damaskus

Die Apostelgeschichte 9, 1-22 erzählt uns, wie Saulus auf dem Weg nach Damaskus von Gott getroffen und bekehrt wurde. Saulus war ein verblendeter Jude, der die Jünger des Herrn Jesus Christus verfolgte und ermorden wollte. Sein Hass gegen das Evangelium war groß, und so machte er sich mit einer Vollmacht der Hohenpriester zu Jerusalem auf den Weg nach Damaskus, um die Anhänger dieser Lehre, Männer wie Weiber, gebunden nach Jerusalem zur Verurteilung zu führen. Doch es kam anders: aus dem mordgierigen Saulus wurde der gläubige Paulus, der zuletzt für seinen Herrn und Schöpfer den Martyrertod auf sich nahm.

Und heute? Ganz aktuell sind viele Kämpfer auf dem Weg nach Damaskus, um den letzten Schutzort der Christen im Nahen Osten - Syrien - zu zerstören und die Menschen dort zu ermorden. Es sind Kämpfer einer unheilvollen Allianz, die als Vasallen der Mächtigen unter dem Deckmäntelchen der Bekämpfung des Terrorismus ihr Seelenheil riskieren. Beten wir darum, dass der dreifaltige Gott ein Einsehen hat und auch diese Kämpfer zum richtigen Zeitpunkt schlägt, so dass sie ihre Sünden erkennen, aufrichtig bereuen, bekennen, dafür büßen, um die Absolution erhalten zu können, so dass sie Ihm dienen, Ihn lieben, und Ihn anbeten.

Rufen wir gemeinsam die hl. Jungfrau Maria, die Mutter Gottes, an und beten gemeinsam täglich den Rosenkranz. Diese "Wunderwaffe" des Himmels, der Rosenkranz, führt uns durch das Leben und Wirken Jesu Christi, angefangen vom "Fiat" Mariens bis zur Krönung Mariens im Himmel.

Beten wir auch für die unzähligen Menschen, die als Teil dieser kriegerischen Aktivitäten von Nordafrika und dem Nahen Osten unter falschen Versprechungen nach Europa geschickt wurden, und nun als "Flüchtlinge" bei uns leben wollen - sie werden fern ihrer Heimat nicht glücklich werden können.

Kardinal Burke in den USA startete die Initiative Storm Heaven - machen Sie mit.


LECIM