31. Juli
Fest des hl. Ignatius, Bekenner, † 1556 zu Rom

In nómine Jesu omne genu flectátur, cæléstium, terréstrium et inférnorum: et omnis lingua confiteátur, quia Dóminus Jesus Christus in glória est Dei Patris.

Gloriabúntur in the omnes, qui díligunt nomen tuum: quóniamtu benedíces justo.

Glória Patri Patri et Filio et Spiritui Sancto.

Im Namen Jesu beuge sich jedes Knie im Himmel, auf Erden und unter der Erde; und jede Zunge bekenne, daß der Herr Jesus Christus in der Herrlichkeit Gottes des Vaters ist.

Zujauchzen sollen Dir alle, die Deinen Namen lieben; denn Du, o Herr, segnest den Gerechten.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.


Geboren 1491 (oder 1495), aus vornehmem spanischen Geschlecht, führte er zuerst als Offizier ein weltliches Leben, bis er infolge einer Verwundung sich in das Leben Christi und der Heiligen vertiefte. Nach seiner Genesung zog er sich nach Manresa zurück. Hier schrieb er sein "Exerzitienbüchlein" nieder. Nach einer Pilgerreise ins Heilige Land wurde er 1537 Priester. Für sein Hochziel gewann er eine Anzahl junger, ideal gesinnter Männer, die sich 1534 zu einer Gemeinschaft, der "Gesellschaft Jesu", zusammenschlossen. Bis zu seinem Tod 1556 wirkte Ignatius in Rom, erfüllt von glühender Christusliebe. Was der hl. Paulus von seinen Mühen als apostolischer Prediger erzählt, gilt auch vom hl. Ignatius. Er ist einer der großen Sendboten, die Christus der Herr ausschickte. Pius XI. erklärte ihn zum Patron der geistlichen Exerzitien.

Misericordia

Der Begriff Misericoria (Barmherzigkeit) verbindet das göttliche Herz ("cor" = Herz, Seele) mit dem sündigen Menschen ("misere" = elend, unglücklich, verzweifelt). Die göttliche Barmherzigkeit kommt darin zum Ausdruck, dass der allmächtige dreifaltige Gott sein Geschöpf Mensch so liebt und mit aller Macht zum ewigen Glück in den Himmel führen will, obwohl der Mensch eine elendige, weil sündhafte, Seele hat. Dieses zum Glück führen geschieht nicht mit Gewalt, da Gott eben nicht nur der liebende sondern auch der gerechte Schöpfer ist, und daher unsere eigene aktive Entscheidung für Ihn will - als Marionettenspieler tritt Gott nicht auf!

Die menschliche Barmherzigkeit in der Nachfolge Christi ist also das Bemühen, Gottes Willen zum Retten der armen Seelen zu unterstützen. Dieses Unterstützen erfolgt durch das Beten für die armen Seelen, Aufopfern für die armen Seelen, ein gläubiges Vorleben, und auch aktives Missionieren.

Die sieben Werke der Barmherzigkeit (Matthäus 25, 34-46), nämlich Hungrige speisen, Durstige tränken, Fremde beherbergen, Nackte bekleiden, Kranke besuchen, Gefangene besuchen, Tote bestatten, sind nicht das Wesentliche der Barmherzigkeit, sondern nur irdische Werke, die für einen Gläubigen Selbstverständlichkeit sind. Ohne die wahre Barmherzigkeit sind es zwar gute Taten, wie sie auch von Ungläubigen geetan werden, aber ansonsten ohne Bedeutung.

Angesichts des enormen Zustroms von Menschen aus Nordafrika und dem nahen Osten werden wir Europäer von den Feinden der heiligen, apostolischen und katholischen Kirche bedrängt, diesen Migranten gegenüber barmherzig zu sein, und alle herinzulassen. Diesem Wunsch zu entsprechen wäre aber nicht Barmherzigkeit, sondern könnte bestenfalls als Schizophrenie oder Schwachsinn bezeichnet werden - siehe auch das Drama des schweizer Schriftstellers Max Frisch "Herr Biedermann und die Brandstifter", das er Ende der 1940er Jahre schrieb.

Die nach Europa geschickten Menschen sind überwiegend Anhänger einer falschen Religion, die nicht nur Religion zu sein behauptet, sondern im wesentlichen ein ganzheitliches diktatorisches Machtsystem darstellt, das mit dem Europa von Karl dem Großen nicht kompatibel ist, und gegen das sich Europa bisher erfolgreich zur Wehr setzte. Diese Anhänger der falschen Religion sind, wie die Erfahrung aus ihren Ländern zeigt, streitbereit und gewalttätig, und verfolgen ganz klar das Ziel, Europa zu übernehmen und zu beherrschen. Genau betrachtet sind sie aber auf der Verliererseite, schon allein weil sie eben von Dritten für diese Schmutzarbeit mißbraucht werden.

Für jeden wahren Christen ist es selbstverständlich, auch in diesen irregeführten Menschen Geschöpfe des wahren Gottes zu sehen und Barmherzigkeit zu üben, also sie zu Gott zu führen, ohne zu vergessen, das eigene Land, das eigene Volk, die wahre Religion vor ihnen zu schützen. Da dieser Schutz der Europäer von ihren Regierungen überwiegend nicht gewährt wird, haben sich diese Regierungen als gottlos bewiesen. Beten wir also auch insbesondere für die Bekehrung der Regierenden.

Betrachten wir dabei auch Fatima. Fatima hat nach fast 100 Jahren nichts von seiner Bedeutung eingebüßt. Bedenken wir die Konsequenzen, die in Fatima von der Gottesmutter Maria geoffenbarten Wünsche zu ignorieren (Weihe Russlands and das unbefleckte Herz Mariens). Die Katastrophe ist vorhergesagt und scheint sich jetzt in der sich abzeichnenden Unterdrückung durch die falsche Religion zu verwirklichen.

Herr, sei uns armen Seelen gnädig.

"Mein Gott, ich glaube an Dich, ich bete Dich an, ich hoffe auf Dich und ich liebe Dich.
Ich bitte Dich um Verzeihung für jene, die an Dich nicht glauben, Dich nicht anbeten, auf Dich nicht hoffen und Dich nicht lieben."

"Heiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist,
in tiefster Ehrfurcht bete ich Dich an, und opfere Dir auf den kostbaren Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Jesu Christi,gegenwärtig in allenTabernakeln der Erde,
zur Wiedergutmachung für alle Schmähungen, Sakrilegien und Gleichgültigkeiten, durch die Er selbst beleidigt wird.
Durch die unendlichen Verdienste seines Heiligsten Herzens und des Unbefleckten Herzens Mariens bitte ich Dich um die Bekehrung der armen Sünder."

"O mein Jesus verzeihe uns unsere Sünden,
bewahre uns vor dem Feuer der Hölle,
führe alle Seelen in den Himmel,besonders jene, die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen."


LECIM