31. Januar
Fest des heiligen Johannes Bosco

Dedit illi Deus sapiéntiam et prudéntiam multam nimis, et latitúdinem cordis quasi arénam quae est in líttore maris. (Ps. 112,1)

Laudáte púeri Dóminum: laudáte nomen Dómini.

Glòria Patri Patri et Filio et Spiritui Sancto

Gott gab ihm Weisheit und Einsicht in Überfülle, und eine Weite des Herzens gleich dem Sand am Gestade des Meeres. (Ps. 112,1)

Ihr Kinder, libt den Herrn: ja, lobt den Namen des Herrn.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist


Johannes Bosco

wurde im Jahr 1815 als Kind armer Eltern geboren und hatte eine recht harte Jugend. Die treffliche Erziehung durch seine Mutter, bereits im Knabenalter geschaute Visionen und sein im Kreis der Altersgenossen sich offenbarendes Führungstalent gaben seinem Streben Richtung. Im Jahre 1841 wurde er zum Priester geweiht. Alsbald betätigte er sich als Erzieher der männlichen Jugend. Er sammelte sie in dem von ihm gegründeten Jugendheim (Oratorium des hl. Franz von Sales in Turin-Valdocco), rief Handwerkerschulen und eine Reihe von sozialen und religiösen Einrichtungen ins Leben und gründete die Genossenschaft der Salesianer und der Mariahilfschwestern. Durch all diese Werke, die er im Vertrauen auf den Beistand Mariens, "der Helferin der Christen", unternahm, stiftete er unübersehbaren Segen in Europa und in der Übersee. Er starb am 31. Januar 1888 in Turin. Am Osterfest 1934 wurde er von Papst Pius XI. heiliggesprochen. http://www.donbosco-torino.it/

Vision Don Bosco

Vision der hl. Don Bosco vom Mai 1862. (Bildquelle und Inhalt der Vision)

Regenbogendiktatur

Ganz anders heute. Anstatt sich um die Menschen so zu kümmern, dass sie ihrer von Gott gegebenen Bestimmung als Mann und Weib gerecht werden, wird unsere Gesellschaft mehr und mehr von der Regenbogendiktatur gegeiselt. Diese Diktatur setzt dem Begriff (biologisches) Geschlecht (Englisch "sex") den englischen Begriff "gender" gegenüber. Gender bezeichnet im Englischen eigentlich das grammatikalische Geschlecht: doch wer weiß das noch. Wieder einmal gibt es Neudefinitionen von Begriffen, wie es bei Mann/Weib - Herr/Frau war, und es verschwinden Bedeutungen. Aus dem grammatikalischen Geschlecht wird ein "soziales" Geschlecht, und dann wird Gender als deutsches Wort "verkauft", und nimmt seinen Einzug bei Behörden. Die von Gott gegebene Existenz des biologischen Geschlechts wird geleugnet. So definiert Wikipedia:

Der Begriff Gender [ˈdʒɛndɐ] bezeichnet als Konzept die soziale, gesellschaftlich konstruierte oder psychologische Seite des Geschlechts einer Person im Unterschied zu ihrem biologischen Geschlecht (engl. sex). Der Begriff wurde aus dem Englischen übernommen, um auch im Deutschen eine Unterscheidung zwischen sozialem („gender“) und biologischem („sex“) Geschlecht treffen zu können, da das deutsche Wort Geschlecht in beiden Bedeutungen verwendet wird. Er dient vor allem als Terminus technicus in den Sozial- und Geisteswissenschaften.

Wer das nun verstehen kann? Salopp gesagt scheint Gender das "gefühlte" Geschlecht zu sein. Nun, Gefühle können sich ändern. Und Geschlechtsumwandlungen (die sind genauso unmöglich wie Schwangerschaftsunterbrechungen - wie wird denn eine "unterbrochene" Schwangerschaft weitergeführt?) führen in der Regel nicht zu einer seelischen Harmonie, wie es anscheinend mittlerweile im Vatikan gesehen wird. Solche Operationen können auch nicht rückgängig gemacht werden. Wer einmal zu diesem Blödsinn eingewilligt hat, muss für immer mit den Folgen leben (auch nach dem irdischen Tod!).

Was mit der Abkürzung LGB (lesbisch, schwul, bisexuell) anfing hat noch viele weitere Facetten der geistigen und moralischen Verirrung hervorgebracht. Dieser Unfug wird uns tagtäglich in allen Medien, im Kindergarten, in der Schule, an den Universitäten, einfach überall, eingetrichtert. Es ist eine schwere Sünde, solche Verirrungen auszuleben.

Bitten wir Gott um seinen reichen Segen, ganz besonders um viele heilige Priester, die uns im Kampf gegen die staatlich verordente Sünde helfen.


LECIM