10. März
Gregor von Nyssa
, Metropolit von Sebaste, * nach 330 in Cäsarea, heute Kayseri in der Türkei, † 394 in Sebaste, heute Sivas in der Türkei (?)

Gregors streng orthodoxe Haltung machte ihn zu einem erbitterten Gegner des Arianismus. Auf dem Konzil von Konstantinopel von 381 verfocht er seine Positionen gegen die Arianer. Zu Gregors bedeutenden Abhandlungen gehört die Kampfschrift "Gegen Eunomius", in welcher er das Nicänische Glaubensbekenntnis verteidigt. Sein Hauptwerk, das "Große katechetische Gebet" betont die Richtigkeit der christlichen Lehre gegenüber Juden und Heiden. .


Der emeritierte Mainzer Kirchenrechtler Prof. Dr. Georg May spricht über den Ökumenismus als "das größte Übel des zweiten vatikanischen Konzils", das die Welle der Protestantisierung der Kirche erklärt.

Zu diesem Thema empfehlen wir das Buch "Die liturgische Bewegung" von Abbé Didier Bonneterre, das 1981 im Meditrix-Verlag, Wien, erschien und im Sarto-Verlag bestellt werden kann. Es zeigt klar, dass der Ökumenismus kein direktes Produkt des zweiten vatikanischen Konzils war, sondern von langer Hand vorbereitet wurde. Zu Recht sagte der schwache Papst Paul VI., der Rauch Satans sei in die Kirche eingedrungen.