13. Mai
(Maria) Lúcia de Jesus (von den Schmerzen, vom Unbefleckten Herzen)
, Seherin, Nonne, * 22. März 1907 in Aljustrel bei Fátima in Portugal, † 13. Februar 2005 in Coimbra in Portugal

Gedenktag "Unserer Lieben Frau in Fatima"

Hirtenkinder von FatimaLúcia de JesusMarto (links),
ihr neunjähriger Vetter Francisco Marto
und dessen siebenjährige Schwester Jacinta Marto.


Angelus Domini nuntiavit Mariae
et concepit de Spiritu Sancto.

Ecce ancilla Domini.
Fiat mihi secundum verbum tuum.

Et verbum caro factum est
et habitavit in nobis.

Ora pro nobis, Sancta Dei Genetrix, ut digni efficiamur promissionibus Christi

Oremus.
Gratiam Tuam, quaesumus, Domine, mentibus nostris infunde, ut, qui angelo nuntiante, Christi, filii Tui, incarnationem cognovimus, per passionem Eius et crucem ad resurrectionis gloriam perducamur. Per Eundem Christum, Dominum nostrum.
Amen.

1. Da knie ich Maria vor Deinem Bild,
Mein Herz ist von Freude und Jubel erfüllt.
Drin flüsterts und klingt es so leise und lind:
|: Du meine Mutter und ich Dein Kind :|

2. Und wenn man mich fragte, was ich gedacht,
Warum mir das Auge so fröhlich gelacht,
Da säng ich zum Himmel die Worte geschwind:
|: Du meine Mutter und ich Dein Kind :|

3. Und kniete ich Stunde um Stunde hier,
Nichts andres, o Jungfrau sagte ich Dir,
Als die Worte, die mir am liebsten sind:
|: Du meine Mutter und ich Dein Kind :|

Die Botschaft von Fatima

Nachfolgend der Text des „Dritten Geheimnisses“ von Fatima, das am 13. Juli 1917 in der Cova da Iria offenbart, und vom Vatikan am 26. Juni 2000 veröffentlicht worden ist. Nach einer recht gut begründeten Theorie des „Fatima Crusader“ (Ausgabe vom Sommer 2000) handelt es sich dabei jedoch nur um die Hälfte des Geheimnisses. Dieses besteht demnach aus zwei Teilen: einer Vision, die Schwester Lucia in ihr Notizbuch niederschrieb und einer Erklärung dazu, bestehend aus Worten der Muttergottes. Letztere schrieb Schwester Lucia separat auf ein Blatt Papier, das sie in einen Briefumschlag steckte.

Ich schreibe aus Gehorsam gegenüber Euch, meinem Gott, der es mir aufträgt, durch seine Exzellenz, den Hochwürdigsten Herrn Bischof von Leiria, und durch Eure und meine allerheiligste Mutter. Nach den zwei Teilen, die ich schon dargestellt habe, haben wir links von Unserer Lieben Frau etwas oberhalb einen Engel gesehen, der ein Feuerschwert in der linken Hand hielt; es sprühte Funken, und Flammen gingen von ihm aus, als sollten sie die Welt anzünden; doch die Flammen verlöschten, als sie mit dem Glanz in Berührung kamen, den Unsere Liebe Frau von ihrer rechten Hand auf ihn ausströmte: den Engel, der mit der rechten Hand auf die Erde zeigte und mit lauter Stimme rief: Buße, Buße, Buße! Und wir sahen in einem ungeheuren Licht, das Gott ist: "etwas, das aussieht wie Personen in einem Spiegel, wenn sie davor vorübergehen" einen in Weiß gekleideten Bischof "wir hatten die Ahnung, daß es der Heilige Vater war". Verschiedene andere Bischöfe, Priester, Ordensmänner und Ordensfrauen einen steilen Berg hinaufsteigen, auf dessen Gipfel sich ein großes Kreuz befand aus rohen Stämmen wie aus Korkeiche mit Rinde. Bevor er dort ankam, ging der Heilige Vater durch eine große Stadt, die halb zerstört war und halb zitternd mit wankendem Schritt, von Schmerz und Sorge gedrückt, betete er für die Seelen der Leichen, denen er auf seinem Weg begegnete. Am Berg angekommen, kniete er zu Füßen des großen Kreuzes nieder. Da wurde er von einer Gruppe von Soldaten getötet, die mit Feuerwaffen und Pfeilen auf ihn schossen. Genauso starben nach und nach die Bischöfe, Priester, Ordensleute und verschiedene weltliche Personen, Männer und Frauen unterschiedlicher Klassen und Positionen. Unter den beiden Armen des Kreuzes waren zwei Engel, ein jeder hatte eine Gießkanne aus Kristall in der Hand. Darin sammelten sie das Blut der Märtyrer auf und tränkten damit die Seelen, die sich Gott näherten. Tuy-3-1-1944".