2. März
Karl I. von Flandern, "der Gute"
, Graf von Flandern, Märtyrer, * um 1084 in Dänemark, † 2. März 1127 in Brügge

Karl wurde 1883 von Papst Leo XIII. selig gesprochen.


Die Aufgaben der Bischofskonferenz

Am heutigen Tag berichtet tagesschau.de von der deutschen Bischofskonferenz "Zollitsch kritisiert Mixas Holocaust-Vergleich". Der Leser ist wieder einmal verwundert über zwei Dinge, nämlich (1) was die Redaktion so an "Wichtigem" publiziert, und (2) womit sich die deutschen Bischöfe beschäftigen.

Dass die Redaktion politisch korrekte reisserische Artikel bevorzugt, ist ja schon lange bekannt. Das wundert niemanden mehr, und es treibt auch selbst kleinen Mädchen keine Tränen mehr in die Augen vor Rührung. Bestenfalls Tränen der Enttäuschung über das maßlose Versagen der "unabhängigen" Presse sind noch denkbar, doch auch diese Tränen weichen der Resignation gegenüber einem diktatorisch anmutenden Machtappart, dem wir ach so viele moderne Erungenschaften unseres Lebens "verdanken". Ein wirkliches Interesse an diesen Medien besteht nicht mehr.

Doch betrachten wir die Bischofskonferenz und ihre Aktivitäten.

Wer sich mit der Geschichte der Bischofskonferenzen auseinandersetzt - ein kleier Abriss ist im Internet zu finden, kann sich des Verdachts nicht erwehren, dass hier wohl eine Organisation geschaffen wurde, die eigentlich nur die Umwandlung der als vertikal ausgerichteten und von Gott gestifteten Kirche in eine horizontal orientierte nationale Räteorganisation zum Ziel hat. Die Einheit mit Rom und die Mehrung des Glaubens sind, wie wir hier schon mehrfach erklärten, nicht mehr im Zentrum des Wirkens - ja sie sind sogar an den Rand der Interessen getreten. Wie es auch sei, die Kirche wird nicht untergehen, und wir danken all den Bischöfen, darunter auch Bischof Walter Mixa, die in Demut und Aufrichtigkeit tapfer für das Reich Gottes eintreten und zur Wahrheit stehen.

Doch was hat Bischof Mixa eigentlich Böses gemacht? Er hat - zu Recht! - den unsäglichen Mord an den Schwächsten unserer Gesellschaft, und in diesem Zusammenhang auch das Verbrechen an den Juden im dritten Reich, beim Namen genannt. Nun wir ihm ein Strick gedreht, weil er zwei Verbrechen nannte, wodurch angeblich eine Gruppe der Betroffenen - nämlich Juden (nicht die Juden, sondern einige Juden) durch diese "Relativierung" beleidigt sein könnten. Dass durch solche unsäglichen Äußerungen letztendlich ein wirklicher Hass gegen die Juden in der Bevölkerung entstehen kann - mit allen Konsequenzen - ist den Wölfen im Schafspelz wohl nicht bewußt. Beten wir für ihre Erleuchtung!

Wenn eine Personengruppe der Gesellschaft verlangt, dass sie ständig bevorzugt behandelt werde, wird das absolut sicher zu handgreiflichen Übergriffen gegen diese Personengruppe führen. Ein derartiges Verhalten darüber hinaus auch noch durch gesetzliche Maßnahmen zu legitimieren und zu zementieren, ist ein klarer Verstoß gegen die Demokratie und das Antidiskriminierungsgesetz der Europäischen Union. Es zeigt, dass die verantwortlichen Politiker nicht nur ihren Eid gebrochen haben (das wird heute wohl als Kavaliersdelikt gewertet), sondern auch das Gesetz gebrochen haben.. Damit haben sie sich aber disqualifiziert und werden zum rechten Zeitpunkt vom Volk - dem eigentlichen Souverän in einer Demokratie - zum Abdanken genötigt werden. Die so in der westlichen Welt und insbesondere auch in Deutschland gelebte Demokratie hat mit der Demokratie der Helenen nichts mehr gemein und stellt die übelste Sorte Diktatur dar.

Hoffen wir, dass die wahren und würdigen Bischöfe sich in Liebe durchsetzen und zusammen mit dem Hl. Vater im Glauben an den einzigen wahren, lebendigen Gott, den geoffenbarten dreifaltigen Gott, die Kirche erneuern werden. Die Unterstützung durch unzählige Gläubige haben sie sicher. Und wenn dadurch Kirchensteuerzahler austreten, schadet das gar nichts.

Gott sei uns Gnädig und bewahre uns vor gewalttätigen Ausschreitungen.