23. November
Christkönigsfest

Siehe auch die Enzyklika „Quas primas“ von Papst Pius XI. (1878-1939) vom 11. Dezember 1925


Gedanken zur Soutane

Die Soutane ist die Alltagskleidung des katholischen Priesters und erfreut sich insbesondere bei jungen glaubensstarken Priestern wieder einer zunehmenden Beliebtheit.
Soutane

Einige unsortierte Gedanken dazu:

Das Tragen der Soutane gewährleistet die Erkennbarkeit des Geistlichen, wie die Uniform jene des Militärs, Feuerwehrmanns oder des Polizisten ....

Es ist die Pflicht des Priesters, für unseren Herrn Zeugnis abzulegen: dies geschieht öffentlich sichtbar auch durch die Soutane.

In den kommunistischen Diktaturen war die erste Sorge der jeweiligen Machthaber, die Soutane zu verbieten. Das gehört zu den Mitteln, die dazu bestimmt sind, die Religion zu ersticken.

Ein Priester, der sich durch seine äußere Erscheinung als solcher zu erkennen gibt, ist eine lebendige Predigt.

Nicht zuletzt schützt die Soutane den Priester vor dem Bösen. Sie gebietet ihm Haltung, erinnert ihn jeden Augenblick an seine Mission auf Erden und bewahrt ihn vor Versuchungen.

Ein Priester in der Soutane hat keine Identitätskrise.

Die Beichte bei einem Priester in Soutane wird als leichter empfunden. Sie ist ein Akt der Justiz. Warum hält es wohl die bürgerliche Justiz für notwendig, ihren Richtern das Tragen des Talars vorzuschreiben?

Und Sie, Hochwürden, wie halten Sie es mit der Soutane? Sie sind doch nicht so vorgestrig, dass Sie lieber eine rote Krawatte tragen?